Geh auf einen Berg hinauf,
um zu schaun.
Geh ihn hinab mit der Erinnerung,
was Du gesehn.
Es fällt Dir leichter es zu bestehn,
den beschwerlichen Weg, ihn zu gehn,
wenn Du gesehn,
Deine Erinnerung.
Inez Eckenbach 2005
Augenblicke der Schönheit
Augenblicke der Freude
Augenblicke der Wärme
Augenblicke der Trauer
Augenblicke des Leides
Augenblicke der Kälte
Augenblicke der Leere
Eines ist ihnen gemeinsam,
alle Augenblicke vergehen,
wie eine Rose, die erblüht,
sich nach der Sonne regt,
und wieder vergeht,
Wie der Tag und die Nacht,
wie das Leben und der Tod,
Alles fließt.
Doch gilt es den Augenblick,
wenn er Dir in die Augen blickt,
zu vertrauen.
Er ist vergänglich wie die Zeit,
alles fließt und es heißt Leben.
Inez Eckenbach 2005
Ich mag nicht mehr gehn,
Ich bleib jetzt hier stehn.
Wärme und Ruhe hüllen mich ein,
die mir so vertraut - die mir lange geraubt.
Ich mag nicht mehr gehen,
Ich bleib jetzt hier stehn.
Unter einem großen Baum,
ausruhen und verweilen,
einfach Dasein.
Doch werd ich weiter gehn,
den Weg des Lebens
um zu sehn, wo kann ich bleiben.
Ich mag nicht mehr gehn,
Hier möcht ich verweilen.
Inez Eckenbach 2005
Auf der Straße gehn,
und sehn, wie die Leute eilen,
auf der Straße gehn,
und nicht verweilen.
Auf der Straße gehn,
schaun was die Menschen so treiben,
Trauer, Leid, Hoffnung, Freude,
Enttäuschung
sehn und vergehn.
Auf der Straße gehn und nicht verweilen,
Eine Blume am Straßenrand,
Ihre Schönheit sehn.
Auf der Straße gehn im Regen,
den kalten Wind spüren,
gehn nach vorn der Sonne entgegen,
im Regen.
Nass ist meine Haut,
dies zu spüren, so vertraut,
wenn die Sonne mich wärmt.
Auf der Straße gehn
sehn und verstehn.
Inez Eckenbach 2005
Ruhe und Entspannung pur bringt die
Natur.
Die Schönheit sehn, mit offenen Augen gehn,
zu riechen und zu spüren, den Duft der Natur.
Wie Dich eine Flutwelle treibt aufs offene Meer.
Frei von Gedanken und Alltagstrott,
in eine schöne Welt, die nicht gesehn,
doch immer da, Dich begleitet Tag für Tag.
Ruhe und Entspannung pur bringt die Natur.
Inez Eckenbach 2005
Träume nicht gelebt zu haben,
bestimmt von der Außenwelt,
ein ganzes Leben.
Mit Schmerz erfüllt sich meine Brust,
der Enge zu entfliehen,
Träume nicht gelebt zu haben
ein ganzes Leben.
Inez Eckenbach 2005